Schulangebot richtet sich an Dritt- und Viertklässler
Karlsruhe – Der ADAC Nordbaden e.V. bietet mit dem neuen Verkehrserziehungsprogramm „Der Tote Winkel“ ein praxisnahes Schulangebot für Grundschülerinnen und Grundschüler der dritten und vierten Klassen. Ziel ist es, Kinder für die Gefahren des toten Winkels bei Lkw, Pkw und Bussen zu sensibilisieren. Das Programm ist ab sofort buchbar und kann bereits vor den Sommerferien durchgeführt werden.
Live-Erfahrung zur Gefahrenvermeidung
Das einstündige Schulprogramm vermittelt grundlegendes Wissen darüber, was der tote Winkel ist, wie er entsteht und wie er erkannt werden kann. Die Schülerinnen und Schüler erleben dabei praktisch, wie Klassenkameraden aus dem Sichtfeld des Fahrers verschwinden, wenn sie sich im toten Winkel befinden. Diese Erfahrung wird aus der Fahrersicht eines größeren Fahrzeugs wie eines Transporters oder Lkw ermöglicht.
Prävention von Abbiegeunfällen
Laut ADAC sind Unfälle durch den toten Winkel häufig mit schweren oder tödlichen Verletzungen verbunden. Insbesondere Kinder im Grundschulalter, die zunehmend selbständig mit dem Fahrrad unterwegs sind, seien gefährdet, erklärt Projektleiterin Saskia Schmitt. Die Initiative zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Risiken im Straßenverkehr zu sensibilisieren.
Voraussetzungen und Anmeldung
Voraussetzung für die Durchführung des Programms an Schulen ist ein geeignetes Fahrzeug, beispielsweise ein Transporter, Lkw oder Bus sowie eine ausreichend große Fläche auf dem Schulhof. Die Organisation übernimmt der ADAC Nordbaden in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Schule. Eine Lehrkraft wird als Begleitperson benötigt. Interessierte Schulen können sich direkt bei Saskia Schmitt vom ADAC Nordbaden melden. Weitere Informationen sind unter adac.de/nordbaden verfügbar.
















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