Nach fast 40 Jahren endet am 31. Dezember 2025 die Ära des ADAC Rettungshubschraubers „Christoph 31“ in Berlin. Die Konzession für die Luftrettungsstation am Charité Campus Benjamin Franklin läuft aus, weshalb der Betrieb an einen anderen Betreiber wechselt. Bei einer offiziellen Verabschiedungsfeier im Hangar wurde der Crew und der ADAC Luftrettung gedankt.
Der Hubschrauber gilt mit fast 90.000 Einsätzen in und um Berlin als Weltrekord-Hubschrauber. In Spitzenzeiten verzeichnete er jährlich mehr als 3.800 Alarmierungen.
Die Indienststellung von „Christoph 31“ im Jahr 1987 war ein politischer Kraftakt in Zeiten des Kalten Krieges. Bis zur Wende stand die Maschine unter US-Flagge und durfte nur von Amerikanern geflogen werden. Sie erhielt erst 1992 eine deutsche Kennung.
Die Anforderungen an die Crew sind außergewöhnlich, oft mit Landungen in engen Straßenschluchten und zwischen Hochhäusern. Die ADAC Luftrettung betonte, dass man sich an der nächsten Ausschreibung zum 1. Januar 2030 wieder beteiligen werde. Die Charité und die Berliner Feuerwehr dankten für die langjährige, hervorragende Zusammenarbeit.














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