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Albert Rieras Wechsel nach Frankfurt: Ist das eine Überraschung?

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Albert Rieras Wechsel nach Frankfurt: Ist das eine Überraschung?
Foto von Brett Beutell auf Unsplash

Der freie Posten als Cheftrainer wird in Frankfurt vom Spanier Albert Rieras besetzt. In Deutschland ist der Name bisher eher unbekannt. Als ehemaliger spanischer Spieler und mit Erfahrung bei anderen europäischen Klubs will er Eintracht Frankfurt wieder mit Energie und Zuversicht versorgen.

Die Suche nach Dino Toppmöllers Nachfolger 

Schwache Leistungen in der Verteidigung und das Fehlen entscheidender Tore, das ist Dino Toppmöller auf die Füße gefallen. Zwar hat die Offensive der Frankfurter gut funktioniert, doch im Endeffekt konnte der Trainer mit dem Team nicht die erwarteten Erfolge erzielen. Vor Saisonstart sah das ganz anders aus. Die Erwartungen waren hoch und der Cheftrainer gab Hoffnungen auf steigende Leistungen.

Die Bundesliga ist ein hartes Umfeld, bei dem Mittelmäßigkeit auf dem Platz und bei den Wetten schnell bestraft werden. Der Vorstand musste einen Schnitt machen, damit es bei Frankfurt wieder aufwärts geht. Aktuell befindet sich der Verein im guten Mittelfeld 1. Bundesliga, doch hier geht laut Vorstand und Fans wesentlich mehr.

Die Suche des neuen Cheftrainers war etwas kompliziert. Rieras ist nicht die erste Wahl, denn der Vorstand versuchte auch Trainer wie Marco Rose, Jacob Neestrub oder Alexander Blessin vom FC St. Pauli zu werben. Dass es am Schluss Rieras wird, hätten wahrscheinlich die wenigsten erwartet. Auch die Kenner der Szene sind überrascht, sehen in der Wahl des Vorstands jedoch eine gute Antwort, um die Spieler wieder zu motivieren. 

Wer ist Albert Rieras?

Der ehemalige spanische Fußballspieler wurde vornehmlich auf den Positionen des Linksaußen und Linksverteidigers eingesetzt. Er lief als Nationalspieler Spaniens auf und hat in seiner aktiven Zeit in verschiedenen europäischen Vereinen gespielt. Als Trainer hat er sich bereits einen kleinen Namen gemacht. Bevor er den Posten des Cheftrainers bei Frankfurt annahm, war er bei G. Bordeaux, NK Olimpija und bei NK Celje auf der Trainerbank. Mit Guardiola als Vorbild will er jetzt bei Eintracht Frankfurt das Blatt wenden. 

Die letzten Spiele des Vereins liefen alles andere als gut. Selbst die Fans waren geschockt und quittierten die letzten Spiele mit Pfiffen. Dem sieht sich Riviera nun gegenüber. Doch der Vorstand denkt, dass die Wahl auf den richtigen Mann fiel. Er überzeugte in den Gesprächen mit tiefem Fachwissen, spritzigem Enthusiasmus und einer exzellenten Kommunikation. 

Fußball-Philosophie

Rieras steht für modernen Fußball, bei dem es durchaus sehr intensiv und offensiv zugeht. Er will pressen und mit diesem Druck den Gegner in Zugzwang bringen. Schnelle Pässe und der Druck nach vorn stehen genauso auf der Liste wie der attraktive Fußball, bei dem sich keiner scheut, ein paar Extrameter zu laufen.

Er bringt eine ordentliche Portion Selbstvertrauen und Enthusiasmus für das Spiel mit. Das sind genau die Eigenschaften, die bei den Frankfurtern in letzter Zeit gefehlt haben. Mehr Mut und Selbstvertrauen, das sind zwei Punkte, die er beim Team fördern will, damit die Leistungen nicht nur im Training, sondern auch beim Spiel gezeigt werden.

Fazit

Eintracht Frankfurt muss einen Weg finden, die Top-Leistung abzurufen, zu der sie eigentlich fähig sind. Das Selbstvertrauen der Mannschaft scheint in den letzten Spielen verloren gegangen zu sein. Mit dem neuen Trainer Albert Rieras hat der Vorstand vielleicht eine überraschende Wahl getroffen, doch es scheint genau das Richtige zu sein, um die fehlenden Spiele der Bundesliga erfolgreich zu absolvieren. Die Mannschaft braucht Zuversicht und Enthusiasmus, zwei Eigenschaften, die der neue Trainer definitiv mitbringt und an die Mannschaft weitergeben will.

Redaktion
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