Agentur für Arbeit besorgt über Lage bei Jugendlichen
Die Situation auf dem Mannheimer Arbeitsmarkt hat sich im April weiter verschlechtert. Wie die Agentur für Arbeit Mannheim mitteilte, waren im vergangenen Monat über 15.300 Menschen ohne Job – das sind rund zwei Prozent mehr als noch im März. Die Arbeitslosenquote stieg damit auf 8,4 Prozent an. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich eine deutliche Eintrübung der Lage; damals lag die Quote noch bei 7,8 Prozent.
Besonders besorgt zeigt sich die Arbeitsagentur über die Entwicklung bei jungen Menschen. In dieser Altersgruppe ist die Zahl der Arbeitslosen innerhalb eines Jahres um fast 44 Prozent in die Höhe geschnellt. Agenturchef Thomas Schulz betonte, dass Jugendliche ohne Ausbildung besonders stark von der Unsicherheit am Markt betroffen seien. Er forderte eine noch frühere berufliche Orientierung, um Abbrüche zu vermeiden. In diesem Zusammenhang verwies die Behörde auf die Fachmesse „Vocatium“, die am 12. und 13. Mai in der Mannheimer SAP Arena stattfindet. Dort wollen Berater der Agenturen aus Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen gezielt Perspektiven für den Übergang von der Schule in den Beruf aufzeigen.











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