Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat das Planfeststellungsverfahren für ein wichtiges Infrastrukturprojekt in der Region Mittelbaden eingeleitet. Betroffen ist die Bundesstraße 462 bei Rastatt sowie die direkt anbindende Anschlussstelle Rastatt-Nord zur Autobahn 5. Ziel der geplanten Großmaßnahme ist es, die Leistungsfähigkeit des derzeit völlig überlasteten Knotenpunktes wiederherzustellen und das dortige Industriegebiet besser an den Fernverkehr anzubinden.
Die Pläne sehen vor, die B 462 vom aktuellen Ausbauende bei Rastatt-Rauental bis zur Einmündung in die B 3 durchgehend vierspurig auszubauen. Zudem soll die Autobahn-Anschlussstelle Rastatt-Nord durch zwei zusätzliche Rampen zu einem sogenannten vollen Kleeblatt umgestaltet werden. Im Zuge dieser Neuordnung werden im nachgeordneten Straßennetz einige Kreisstraßen-Anschlüsse aufgehoben. Die vollständigen Planunterlagen sind ab dem 15. Juli bis zum 14. August 2026 online auf der Internetseite des Regierungspräsidiums einsehbar. Betroffene Bürgerinnen und Bürger haben im Anschluss bis einschließlich 14. September dieses Jahres Zeit, eine Stellungnahme zu dem Bauvorhaben abzugeben.







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