Die Ernährungswirtschaft in Baden-Württemberg hat im vergangenen Jahr Waren für über acht Milliarden Euro ins Ausland exportiert. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes waren pflanzliche Produkte sowie Kakaoerzeugnisse die stärksten Treiber im Im- und Export, während europäische Nachbarländer die wichtigsten Handelspartner bleiben.
Die baden-württembergische Ernährungswirtschaft blickt auf ein umsatzstarkes Außenhandelsjahr 2025 zurück. Wie das Statistische Landesamt nach vorläufigen Auswertungen mitteilt, exportierten die Unternehmen der Branche Waren im Gesamtwert von rund 8,3 Milliarden Euro ins Ausland. Den Löwenanteil machten mit 6,2 Milliarden Euro pflanzliche Nahrungsmittel aus, gefolgt von Erzeugnissen tierischen Ursprungs mit gut 1,7 Milliarden Euro. Auf der Importseite führte der Südwesten im gleichen Zeitraum Lebensmittel und Agrarprodukte für insgesamt 14,4 Milliarden Euro ein.
Als wichtigste Warengruppe im grenzüberschreitenden Handel erwiesen sich Kakao und Kakaoerzeugnisse, die sowohl bei den Exporten mit 2,7 Milliarden Euro als auch bei den Importen mit 1,3 Milliarden Euro den Spitzenplatz belegten. Wichtigster Absatzmarkt für die heimische Ernährungswirtschaft bleibt Europa: Fast drei Viertel aller Ausfuhren gingen an europäische Partner, angeführt von Frankreich, den Niederlanden und Polen. Bei den Einfuhren nach Baden-Württemberg führten die Niederlande vor Italien und Spanien die Liste der wichtigsten Lieferländer an.












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