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Ausweitung der Warnstreiks im baden-württembergischen Einzelhandel

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Im Tarifkonflikt des baden-württembergischen Einzel- und Versandhandels erhöht die Gewerkschaft ver.di den Druck auf die Arbeitgeber und hat für den heutigen Freitag zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Nachdem in der ersten Verhandlungsrunde im April kein Angebot vorgelegt wurde, sind nun Beschäftigte in zahlreichen Regionen des Landes im Ausstand. Zu den Schwerpunkten gehören neben dem Raum Mannheim-Heidelberg und Heilbronn auch Karlsruhe, Pforzheim, Stuttgart, Freiburg sowie die Region Fils-Neckar-Alb.

Betroffen sind große Handelsketten wie Kaufland, H&M, IKEA, Zara, Primark, OBI und Media Markt. ver.di fordert für die rund 500.000 Beschäftigten im Land eine pauschale Erhöhung der Löhne und Gehälter um 300 Euro sowie 150 Euro mehr für Auszubildende bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Gewerkschaft kündigte bereits für die kommenden Tage weitere Streikmaßnahmen an, um den Forderungen vor der zweiten Verhandlungsrunde am 8. Juni in Sindelfingen Nachdruck zu verleihen.

Redaktion
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