Kommunen fordern besseren Lärmschutz
Die Deutsche Bahn hat im Dialogforum die Vorzugsvariante für die Neu-/Ausbaustrecke (NBS/ABS) Mannheim–Karlsruhe vorgestellt. Die Region Rhein-Neckar sowie die Städte Hockenheim, Schwetzingen und Neulußheim sehen darin eine gute Grundlage für das weitere Verfahren, da viele regionale Forderungen berücksichtigt wurden.
Die neue Trasse soll die bestehenden Linien auf der europäischen Nord-Süd-Achse entlasten. Ein wichtiger Fortschritt ist die Bündelung mit bestehender Infrastruktur, was Natur und Landschaft schont.
Trotz der positiven Grundlage fordern die Kommunen Nachbesserungen, insbesondere beim Lärmschutz:
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Schwetzingen begrüßt den geplanten Tunnel, der den Güterverkehrslärm deutlich reduzieren soll.
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Hockenheim fordert die Umsetzung der bereits im Jahr 2021 gerichtlich geforderten Schallschutzmaßnahmen. Die Stadt betont, dass der neue Schallschutz erweiterbar geplant werden muss.
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Neulußheim verlangt, dass der Lärmschutz bereits vor dem Bau der neuen Gleise umgesetzt wird. Zudem muss die Anbindung an die L 560 erhalten bleiben, um zusätzlichen Verkehr in der Ortsdurchfahrt zu verhindern.
Stefan Dallinger, Vorsitzender der Verbandsversammlung des Verbands Region Rhein-Neckar, betonte, dass der gemeinsame Abstimmungsprozess Früchte trage, aber Optimierungen wie zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen im weiteren Planungsprozess integriert werden müssten, um die Belastungen für die Kommunen zu reduzieren.








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