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Bevölkerung in Baden-Württemberg 2025 leicht gesunken

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Bevölkerung in Baden-Württemberg 2025 leicht gesunken
Symbolfoto

Weniger Einwohner trotz Zuzug aus anderen Regionen

Die Einwohnerzahl in Baden-Württemberg ist im Jahr 2025 erstmals seit mehreren Jahren wieder zurückgegangen. Nach Angaben des Statistisches Landesamt Baden-Württemberg lebten Ende 2025 rund 11.238.800 Menschen im Land. Das waren etwa 7.100 Personen weniger als im Jahr zuvor.

In den vergangenen Jahren war die Bevölkerung meist gewachsen. Der Grund dafür waren vor allem mehr Zuzüge als Fortzüge. Auch 2025 zogen wieder mehr Menschen nach Baden-Württemberg als weg.

Mehr Zuzüge als Wegzüge

Im Jahr 2025 kamen rund 323.500 Menschen neu nach Baden-Württemberg. Gleichzeitig verließen etwa 305.700 Personen das Bundesland wieder.

Damit gab es erneut einen sogenannten Wanderungsgewinn. Das bedeutet: Es kamen mehr Menschen dazu, als wegzogen. Der Unterschied reichte diesmal aber nicht mehr aus, um den Rückgang durch die natürliche Bevölkerungsentwicklung auszugleichen.

Mehr Todesfälle als Geburten

Wie schon in den Jahren zuvor wurden auch 2025 deutlich weniger Kinder geboren als Menschen starben. Insgesamt kamen etwa 94.100 Kinder zur Welt. Gleichzeitig starben rund 117.500 Menschen.

Damit gab es ein Geburtendefizit. Das bedeutet, dass die Zahl der Sterbefälle höher war als die Zahl der Geburten. Der Unterschied lag bei mehr als 23.000 Personen.

Zuletzt hatte die Zuwanderung im Jahr 2009 nicht ausgereicht, um dieses Geburtendefizit auszugleichen.

Bevölkerungszahlen werden regelmäßig angepasst

Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die Bevölkerungszahlen regelmäßig überprüft und angepasst werden. Grundlage dafür sind unter anderem die Ergebnisse der Volkszählungen, des sogenannten Zensus.

Außerdem fließen sogenannte bestandsrelevante Korrekturen in die Berechnungen ein. Dazu gehören beispielsweise Abmeldungen von Amts wegen, wenn Personen nicht mehr eindeutig zugeordnet werden können.

Seit dem Berichtsjahr 2025 wird außerdem eine neue Methode zur statistischen Geheimhaltung verwendet. Diese trägt den Namen „Cell-Key-Methode“ und soll einzelne Personen in den Daten besser schützen.

Weitere ausführliche Zahlen zu Geburten, Sterbefällen und Wanderungen sollen laut Statistischem Landesamt im Laufe des Monats Juni veröffentlicht werden.

Redaktion
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