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BiodivNetz: Vorreiterbetriebe zeigen, wie Biodiversität in die Praxis kommt

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Die Landwirtschaft von morgen ist vielfältig, resilient und leistungsfähig – genau das zeigen die drei Demobetriebe, die vom Regierungspräsidium Karlsruhe fachlich begleitet werden, des BiodivNetz BW im Regierungsbezirk Karlsruhe.
Die Betriebe öffnen ihre Höfe, zeigen praxiserprobte Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und laden Landwirtinnen und Landwirte, Fachleute sowie Interessierte zum fachlichen Austausch ein.

Seit 2021 stehen die Betriebe Schell, Philipp und Melder für Innovation, Umsetzungsstärke und Dialog. Mit greifbaren, übertragbaren Lösungen tragen sie maßgeblich zur Förderung der Artenvielfalt bei – von Ackerwildkräutern über Feldvögel
bis hin zu gesunden Böden. Bei jährlich stattfindenden Praxisveranstaltungen geben die Betriebsleiter Einblicke in ihre Strategien, Erfahrungen und Erfolgsfaktoren.

Die Termine 2026 im Überblick:

  • 28. Mai 2026 – Demobetrieb Philipp (Enzkreis): „Dem Klimawandel begegnen: Gezieltes Humus- und Biodiversitätsmanagement durch Kleegras und Untersaaten“
    Schwerpunkte: Kleegras für Humusaufbau, Dauerbegrünung im Ackerbau, Agrobiogel, Weite Reihe Getreide mit blühender Untersaat
  • 6. Juni 2026 – Demobetrieb Schell (Rhein-Neckar-Kreis): Fahrradexkursion „Natur und Kultur rund um den Herrenbuckel in Reilingen“
    Schwerpunkte: Wandel der Kulturlandschaft, Ackerwildkräuter, Feldvögel, passende Förderprogramme
  • September 2026 – Demobetrieb Melder (Stadt- und Landkreis Karlsruhe): Feldtag zum Thema Boden (genauer Termin noch nicht bekannt).
  • September 2026 – Demobetrieb Philipp (Enzkreis): „Acker und Ansitz – Maßnahmen zur Förderung von Niederwild“ (genauer Termin noch nicht bekannt).

Warum sich die Teilnahme lohnt:

Praxisnah: Live auf dem Feld sehen, was funktioniert – und warum

Übertragbar: Maßnahmen, die sich in den eigenen Betrieb integrieren lassen

Aktuell: Antworten auf Klimaanpassung, Bodengesundheit und Artenvielfalt

Vernetzt: Austausch mit Praktikerinnen, Praktikern und Fachberatung

Hintergrund zu den drei Demobetrieben:

Betrieb Schell: Fördert gezielt Ackerwildkräuter durch unter anderem Herbizidverzicht und erweiterten Drillreihenabstand im Getreide. Seltene Arten wie Acker-Rittersporn, Acker-Stiefmütterchen und Acker-Gauchheil sind wieder präsent.

Betrieb Philipp: Verbindet klimafitte Bewirtschaftung mit Biodiversitätsförderung. In einem Rebhuhn-Verbreitungsgebiet setzt er starke Akzente für Niederwild – unter anderem mit vielfältigen Blüh- und Strukturmaßnahmen.

Betrieb Melder: Vielseitiger Hof mit Ackerbau, Freilandschweinen, Lege- und Masthühnern sowie Gemüsebau und Hofladen. Fokus auf Bodengesundheit und ausgewogenes Nährstoffmanagement, inklusive Komposttee-Anwendung.

Informationen rund um das BiodivNetz BW finden Sie online:

https://rp.baden-wuerttemberg.de/themen/landwirtschaft/biodiversitaet-in-der-landwirtschaft/biodivnetzbw/

Redaktion
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