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Blaulichttag beim Fohlenmarkt: Es wurde gestaunt und gespielt

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Feste Größe beim Sinsheimer Fohlenmarkt

Blaulicht und Martinshorn gehören alle zwei Jahre zum Festprogramm des Fohlenmarktes. Auf dem Vorplatz der Dr.-Sieber-Halle und dem Karlsplatz präsentieren sich vier Hilfsorganisationen beim zweiten Sinsheimer Blaulicht-Tag.

Einmal hinterm Steuer eines echten Löschfahrzeugs sitzen – für die kleinen Besucher geht hier ein Traum in Erfüllung. Die Veranstaltung findet im Wechsel mit dem traditionellen Fohlenmarktumzug statt. Geboren wurde die Idee einst in der Schublade für die ausgefallenen Heimattage während der Pandemie. Jetzt hat sich das Konzept als feste Größe etabliert.

Mitmach-Stationen und Belohnungen

Für den Nachwuchs ist der Tag ein riesiges Abenteuer. Zwischen der Festmeile am Schwimmbad und dem Rückweg vieler Familien zum Parkplatz machen sie hier noch einmal Halt. Wer die begehrte Belohnungstüte mit Lolly, Stundenplan und Feuerwehr-Schreibset ergattern will, muss erst vollen Einsatz zeigen. Insgesamt acht Stationen gilt es zu meistern. Dazu gehört auch: Selbst einmal ein Mini-Feuer zu löschen. Erst nach erfolgreicher Arbeit gibt es den verdienten Stempel im Sammelheft.

Die Veranstaltung ist mehr als nur ein großer Spielplatz. Die Sinsheimer Retter nutzen die Plattform gezielt für wichtige Öffentlichkeitsarbeit. Am Infostand zum Bevölkerungsschutz geht es um ernste Themen: Was gehört eigentlich in einen Notvorrat für Zuhause?

Direkt nebenan zeigt die Polizei ihre Streifenwagen und ein Motorrad. Das Highlight: Einmal die echte Dienstmütze aufsetzen und den Beamten Löcher in den Bauch fragen.

THW und DRK am Karlsplatz

Ein paar Meter weiter, auf dem Karlsplatz, geht es derweil um die schweren Kaliber. Beim Technischen Hilfswerk dürfen die Kids selbst Hand anlegen und mithilfe von hydraulischen Hebekissen ein tonnenschweres Einsatzfahrzeug Zentimeter für Zentimeter in die Luft hieven.

Gleich daneben zeigt das Rote Kreuz seine Fahrzeuge für den Bevölkerungsschutz und demonstriert in Schauübungen an einer Puppe, wie die lebensrettende Wiederbelebung im Ernstfall funktioniert.

Neben der Aufklärung geht es auch um die Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung. „Die Feuerwehr lebt mittlerweile stark von Quereinsteigern“, sagt Gesamtkommandant Michael Hess. „Das ist für uns erheblich. Vielleicht finden sich über diesen Tag ja auch ein paar neue Mitglieder unter den Erwachsenen.“

Redaktion
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