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Blick hinter die Skizzen: Wie aus Herzblut und Handwerk die Erzählung „Outline“ entstand

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Blick hinter die Skizzen: Wie aus Herzblut und Handwerk die Erzählung „Outline“ entstand
Lesung CTS Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Autorin Michèle Fischels zu Besuch bei Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen sowie des Berufskollegs der Carl-Theodor-Schule Schwetzingen

Die Graphic Novel „Outline“ von Michèle Fischels hat an der Carl-Theodor-Schule Schwetzingen die Aufmerksamkeit vieler Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen sowie des Berufskollegs auf sich gezogen. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Autorin und Zeichnerin an der CTS – ermöglicht durch den Schulträger Rhein-Neckar-Kreis. Moderiert wurde der Vortrag durch Prof. Dr. Karin Vach, Rektorin des Instituts für deutsche Sprache und Literatur an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Das Ziel des Kreises, der Hochschule sowie der Car-Theodor-Schule ist es, Lernenden durch direkte Begegnungen mit Autorinnen und Autoren einen vertieften Zugang zu Literatur zu ermöglichen und das Interesse an zeitgenössischen Werken nachhaltig zu fördern. Fischels las ausgewählte Passagen und machte ihren Erzählton und den Bildrhythmus unmittelbar erfahrbar. In der anschließenden Fragerunde beantwortete sie die zahlreichen Rückfragen der Lernenden offen, ausführlich und nahbar. Dadurch entstand ein lebendiger Austausch, der das Interesse am Werk zusätzlich verstärkte.

Ebenso beeindruckte der Blick hinter die Kulissen: Mit Originalskizzen, bewusst gewählten Farben und einer Schritt-für-Schritt-Erläuterung ihres Vorgehens zeigte Fischels, wie viel Zeit, Handwerk und Herzblut in jeder Seite steckt. Insgesamt wurde die Begegnung mit der Autorin als spannende und bereichernde Erfahrung wahrgenommen, die vielen noch lange im Gedächtnis bleiben dürfte.

Lesung CTS Fischels

Lesung CTS Fischels ©LRA

Obwohl „Outline“ nicht im Unterricht behandelt wurde, setzten sich viele Schülerinnen und Schüler eigenständig mit dem Werk auseinander – gerade mit Blick auf den bevorstehenden Schulabschluss, der Fragen nach Zukunft, Entscheidungen und persönlicher Entwicklung aufwirft. Eine Stimme aus der Jahrgangsstufe 12 bringt den Eindruck auf den Punkt: „Ich habe die Graphic Novel selbst gelesen und finde, dass sie gut zum Ende der Schulzeit passt. Gerade die angesprochenen Themen rund um Zukunft, Entscheidungen und persönliche Entwicklung spiegeln viele Gedanken wider, die uns aktuell beschäftigen. Mir hat die Graphic Novel insgesamt gut gefallen, vor allem, weil sie zum Nachdenken anregt und nicht einfach nur eine klassische Geschichte erzählt.“ Insgesamt bleibt eine Begegnung, die lange nachwirkt, die Neugier auf zeitgenössische Literatur stärkt und den Zugang zu ihr vertieft.

Redaktion
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