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Buchen: So läuft der Schutz des vom Aussterben bedrohten Kiebitzes

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Naturschutzgebiet „Lappen“ erhält neue Blänken

Im Natur- und Vogelschutzgebiet „Lappen und Eiderbachgraben“ wurden zwei neue „Blänken“ – flache, zeitweise wasserführende Mulden – angelegt. Die Maßnahme dient der Aufwertung des Lebensraums des Kiebitzes, der in Baden-Württemberg vom Aussterben bedroht ist. Im „Lappen“ befindet sich derzeit sein letztes Bruthabitat im gesamten Neckar-Odenwald-Kreis.

Die Mulden, die sich durch die jüngsten Niederschläge bereits mit Wasser gefüllt haben, sollen dem Kiebitz notwendige Wasserstellen bieten, in deren Nähe er im weichen Boden nach Nahrung suchen kann.

Besucher des Gebiets werden dringend gebeten, auf den Wegen zu bleiben und ihre Hunde an der Leine zu führen, da es sich bei den neuen Blänken nicht um „Hundebadewannen“ handelt. Das Naturschutzreferat schützt die Gelege des Bodenbrüters bereits jedes Frühjahr mit einem Elektrozaun, wodurch die Anzahl der Brutpaare im vergangenen Jahr auf elf gesteigert werden konnte. Die Schutzmaßnahmen, zu denen auch das Roden von Bäumen gehört, sollen mittelfristig fortgesetzt werden.

Redaktion
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