Die Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz machen gemeinsam Druck auf die Bundesregierung, um den Ausbau des Schienenknotens Rhein-Neckar voranzutreiben. In Briefen an das Bundesverkehrsministerium fordern Verkehrsminister Winfried Hermann und seine rheinland-pfälzische Amtskollegin Katrin Eder, die Finanzierung für das Projekt kurzfristig abzusichern. Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar, kurz VRN, begrüßte den Vorstoß ausdrücklich.
Der Schienenknoten gilt als eine der wichtigsten Drehscheiben im europäischen Bahnnetz, ist jedoch seit Jahren massiv überlastet. Christian Specht, Vorsitzender des Zweckverbands und Mannheimer Oberbürgermeister, betonte, dass die Engpässe Auswirkungen auf den gesamten süddeutschen Raum hätten. Der VRN fordert zudem eine bessere Koordination der Planungen durch die Deutsche Bahn. Insbesondere der geplante Tunnel unter dem Mannheimer Hauptbahnhof müsse zwingend mit eigenen Bahnsteigen für Fahrgäste ausgestattet werden, um die Kapazitäten langfristig zu erhöhen und kostspielige Umbauten an den Gleisanlagen zu vermeiden.














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