Ökostromanteil steigt auf 57 Prozent
Die Energiewende in Deutschland hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres spürbar an Fahrt gewonnen. Nach aktuellen Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik stammten im ersten Halbjahr 2026 rund 57 Prozent des genutzten Stroms aus erneuerbaren Quellen. Das sind etwa sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Als wichtigste Säule erwies sich dabei erneut die Windkraft an Land und auf See mit einem Anteil von 45 Prozent an der grünen Stromerzeugung, gefolgt von der Solarenergie mit 34 Prozent.
Zuwächse meldeten die Statistiker auch für die anderen Sektoren. Im Wärmebereich stieg die Nutzung von Umweltwärme und Geothermie durch Wärmepumpen um knapp 19 Prozent. Im Verkehrssektor legte der Einsatz von erneuerbarem Strom und Biokraftstoffen um 13 Prozent zu und erreichte einen neuen Höchstwert. Trotz der positiven Zwischenbilanz mahnte der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, zu mehr Tempo. Während das Ausbauziel bei der Solarenergie für dieses Jahr voraussichtlich schon im Sommer erreicht wird, hinkt der Zubau bei der Windkraft an Land den gesetzlichen Vorgaben noch deutlich hinterher.













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