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Deutschlandticket oft günstigste Option im ÖPNV-Tarifvergleich

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Deutschlandticket oft günstigste Option im ÖPNV-Tarifvergleich

Eine aktuelle Untersuchung des ADAC in 25 deutschen Großstädten zeigt teils massive Preisunterschiede bei Bus und Bahn. In den vergangenen fünf Jahren sind die Tarife im Schnitt um 27 Prozent gestiegen und liegen damit über der allgemeinen Inflationsrate. Vor allem klassische Monatskarten stehen unter Druck: Mit Preisen zwischen rund 71 Euro in München und bis zu 140 Euro in Köln und Bonn sind sie oft deutlich teurer als das aktuelle Deutschlandticket für 63 Euro.

Laut ADAC kann sich eine herkömmliche Monatskarte dennoch lohnen, wenn sie Zusatzleistungen wie die Mitnahme von Kindern oder die Übertragbarkeit auf andere Personen bietet. Kritisiert wird jedoch, dass in vielen Städten – etwa im Ruhrgebiet – Zeitkarten noch immer starr an den Kalendermonat gebunden sind. Bei Einzeltickets reichen die Preise mittlerweile von drei bis über vier Euro, wobei sich in fast allen Städten bereits ab der dritten Fahrt ein Tagesticket rechnet. Hier führt Berlin mit 11,20 Euro die Preistabelle an, während Bielefeld als einzige Stadt unter der Sieben-Euro-Marke bleibt. Der Automobilclub rät Gelegenheitsnutzern, verstärkt auf digitale „Pay-as-you-go“-Tarife zu setzen, die oft nur die tatsächlich gefahrene Strecke abrechnen.

Redaktion
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