Wir schreiben Mitte März und in knapp drei Monaten steigt das Auftaktspiel bei der WM 2026. Und in Deutschland ist die Vorfreude auf das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko weitestgehend förmlich greifbar. Schließlich meisterte die Nationalmannschaft die Qualifikationsphase absolut souverän, und sie krönte diese am letzten Spieltag mit einem geradezu berauschenden 6:0-Erfolg gegen die Slowakei. Dieser Sechserpack im November 2025 kippte die sportliche Stimmung endgültig in Richtung Euphorie.
Durchforsten Sie nun das Netz nach Prognosen und analysieren Sie zuverlässige Fussball Wett Tipps für Sportwetten stellen Sie einiges fest. Dazu zählt der Punkt, dass Deutschland nach schwierigen Jahren endlich wieder zum engsten Favoritenkreis der Wettanbieter gehört. Doch wie kam es plötzlich wieder dazu? Nun, zumindest einmal die wichtigste Antwort liegt in einer fußballerischen Symbiose, die das Spiel der DFB-Auswahl komplett revolutionierte. In anderen Worten: Willkommen in der „Wusiala“-Ära.
Wenn auch mit System, sehen wir eine taktische Anarchie mit System
Bei Jamal Musiala und Florian Wirtz handelt es sich längst um weit mehr als nur zwei hochtalentierte Einzelkönner. Bilden sie doch das pulsierende Herzstück der Nationalmannschaft, um das Julian Nagelsmann sein gesamtes offensives System um dieses kongeniale Duo herumgebaut hat. Und das völlig zu Recht, denn es profitiert massiv von ihrer spielerischen Strahlkraft.
So brilliert Musiala zum Beispiel durch seine unfassbare Explosivität im Eins-gegen-Eins. Genauer gesagt, der Star des FC Bayern überwindet die gegnerischen Abwehrketten mit einem extremen Tempo. Gleichzeitig legt er dabei stets ein elitäres Timing für den Abschluss an den Tag, und das wiederum macht ihn zu einem der gefährlichsten Finisher.
Als der geniale Dirigent auf dem Platz agiert hingegen Wirtz. Wie kaum ein Zweiter liest der Akteur des FC Liverpool das Spiel und liefert die entscheidenden kreativen Impulse. Blicken wir nun auch auf die Euro 2024 zurück, untermauern doch deren Statistiken diese Dominanz eindrucksvoll. Denn damals kam Wirtz auf 4,34 schusskreierende Aktionen pro 90 Minuten, und Musiala lag mit 4,16 nur denkbar knapp dahinter.
„Wusiala“, das sind viel mehr als nur Statistiken
Es lässt sich nicht allein in nackte Daten oder Heatmaps pressen, was „Wusiala“ jedoch so unglaublich besonders macht. Vielmehr stellt dieses blinde, fast schon telepathische Verständnis füreinander ihre größte Stärke dar. Tauschen sich Musiala und Wirtz doch auf dem Rasen fließend ihre Positionen in den Halbräumen, was reihenweise zu einer Verzweiflung bei den gegnerischen Abwehrreihen führt. Kürzlich betonte Nagelsmann voller Überzeugung, dass beide das absolute Zeug zum Gewinn des Ballon d’Or in naher Zukunft haben.
Die Kehrseite der Medaille ist, dass sich die größte Herausforderung für das Trainerteam genau an diesem Punkt offenbart. Fällt auch nur einer der beiden aus, muss die DFB-Elf beweisen, dass sie auch ohne ihre offensiven Lebensversicherungen in kreativer Hinsicht funktionieren kann.
Der Blick nach Nordamerika mit einem neuen Co-Trainer
Deswegen reagierte der DFB bereits und holte den erfahrenen Alfred Schreuder als neuen Co-Trainer ins Boot. Damit einher kann sich Mads Buttgereit ab sofort voll auf das Einstudieren von ruhenden Bällen konzentrieren. Damit kann die deutsche Nationalmannschaft etwa in engen K.-o.-Spielen durch Standardsituationen – auch dann, wenn die pure „Wusiala“-Magie einmal fehlen sollte.
| Spieler | EM 2024 Einsätze | Tore | Assists | G+A pro 90 Min |
| Jamal Musiala | 5 | 3 | 0 | 0,64 |
| Florian Wirtz | 5 | 2 | 0 | 0,65 |
Doch zuerst misst sich Deutschland bei der WM 2026 in der Gruppe E. Dort trifft es zuerst am 14. Juni in Houston auf Curacao, und Wirtz sowie Musiala können gleich einen ersten Grundstein legen. Auf jeden Fall gilt: Die „Wusiala“-Ära hat gerade erst begonnen – und sie ist mehr als bereit für die absolute Weltbühne.










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