In Deutschland sind die Kraftstoffpreise in der ersten Aprilwoche erneut massiv gestiegen. Wie der ADAC mitteilt, erreichte Diesel mit einem Durchschnittspreis von zwei Euro und knapp 45 Cent pro Liter einen neuen historischen Höchststand.
Auch Super E10 verteuerte sich binnen einer Woche um über acht Cent. Der ADAC wertet das erst am ersten April eingeführte „Österreich-Modell“ damit als gescheitert. Die Neuregelung sieht vor, dass Tankstellen ihre Preise nur einmal täglich um 12 Uhr erhöhen dürfen. Laut den Experten führte dies jedoch dazu, dass die Preise mittags stärker angehoben wurden, als sie im restlichen Tagesverlauf wieder sanken.
Gleichzeitig fordert der Automobilclub eine sofortige Preissenkung an den Zapfsäulen. Nach der Verkündung eines zweiwöchigen Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran ist der Rohölpreis zuletzt um rund 15 Prozent eingebrochen.
Diese Entlastung müsse die Mineralölindustrie nun unverzüglich an die Verbraucher weitergeben. Bisher spiegelt sich der gesunkene Ölpreis laut ADAC noch nicht in den aktuellen Kraftstoffpreisen wider. Autofahrern wird geraten, die Preise weiterhin über Apps zu vergleichen und vor allem die Vormittagsstunden für den Tankstopp zu nutzen.













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