In der GRN-Klinik in Sinsheim gibt es seit Januar 2023 eine ehrenamtliche Patientenfürsprecherin: Elisabeth Link. Sie ist eine unabhängige und vertrauliche Ansprechpartnerin für Patienten, die ihre Anliegen, Lob oder auch Beschwerden äußern möchten.
Das Amt des Patientenfürsprechers ist in Deutschland noch nicht in allen Kliniken etabliert, aber Elisabeth Link konnte es in Sinsheim trotz Verzögerungen durch die Corona-Pandemie erfolgreich einführen. Ihre langjährige Erfahrung als Klinikseelsorgerin ist dabei eine wertvolle Grundlage.
Frau Link betont, dass sie ein offenes Ohr für die Anliegen der Patienten habe und oft schon das Zuhören helfe. Die Themen, mit denen Patienten zu ihr kommen, sind vielfältig. Das können Patienten sein, die sich einsam fühlen, aber auch Angehörige, die eine Diagnose nicht verstehen und weitere Gespräche mit Ärzten wünschen. Bei Problemen vermittelt Frau Link dann Gespräche mit den entsprechenden Stellen, auf Wunsch auch anonym. Sie unterliegt der Schweigepflicht und wird nur dann tätig, wenn sie ausdrücklich dazu beauftragt wird.
In Baden-Württemberg ist die Berufung eines Patientenfürsprechers lediglich eine Empfehlung, während es in vielen anderen Bundesländern bereits gesetzlich vorgeschrieben ist. Das Amt gilt als eine wichtige Ergänzung zum Qualitäts- und Beschwerdemanagement einer Klinik, um bestmöglich auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten einzugehen.













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