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Einbruch beim Bierexport aus Baden-Württemberg

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Einbruch beim Bierexport aus Baden-Württemberg

Ausfuhren nach Russland fast vollständig zum Erliegen gekommen

Zum morgigen „Tag des deutschen Bieres“ vermeldet das Statistische Landesamt einen deutlichen Rückgang im baden-württembergischen Brauereigeschäft mit dem Ausland. Im vergangenen Jahr sanken die Bierexporte aus dem Südwesten um mehr als ein Viertel auf rund eine Million Hektoliter.

Hauptgrund für das Minus von über 26 Prozent ist der drastische Einbruch des Handels mit der Russischen Föderation. Während Russland 2024 noch das wichtigste Abnehmerland war, fielen die Lieferungen dorthin im Jahr 2025 auf nur noch knapp ein Prozent des Gesamtexportvolumens zurück.

Wichtigstes Zielland für Bier aus Baden-Württemberg ist nun Italien, gefolgt von Frankreich und China – wobei auch in diese Länder weniger geliefert wurde als im Vorjahr.

Überraschende Zuwächse verzeichnete die Statistik hingegen bei den Exporten nach Belarus und Kuba. Auch der Import von ausländischem Bier entwickelte sich gegen den Trend positiv: Die Einfuhren stiegen um knapp sechs Prozent, wobei die meisten Lieferungen aus Frankreich und Belgien in den Südwesten kamen. Der Tag des deutschen Bieres am 23. April erinnert jährlich an das Reinheitsgebot von 1516, nach dem hiesige Brauereien bis heute produzieren.

Redaktion
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