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Einzelhandel im Dezember 2025 mit Umsatzplus

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Einzelhandel im Dezember 2025 mit Umsatzplus

Mehr Umsatz als im Vorjahr

Der Einzelhandel in Baden-Württemberg hat im Dezember 2025 mehr umgesetzt als im Dezember 2024. Nach vorläufigen Angaben des Statistisches Landesamt Baden-Württemberg stieg der Umsatz preisbereinigt, also real, um 2,0 Prozent. Nominal, also ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung, lag das Plus bei 2,5 Prozent.

Dabei ist zu beachten, dass der Dezember 2025 einen Verkaufstag mehr hatte als der Dezember 2024. Im Jahr 2025 gab es 25 Verkaufstage, im Jahr zuvor 24. Für das gesamte Jahr 2025 betrachtet stieg der Umsatz im baden-württembergischen Einzelhandel real um 1,2 Prozent und nominal um 2,5 Prozent.

Deutschlandweiter Vergleich

Im bundesweiten Vergleich fiel der Zuwachs stärker aus. Nach vorläufigen Zahlen des Statistisches Bundesamt nahm der preisbereinigte Umsatz im Dezember 2025 in ganz Deutschland um 3,2 Prozent zu. Nominal lag der Anstieg bei 3,5 Prozent. Für das Gesamtjahr 2025 wurde bundesweit ein reales Plus von 2,7 Prozent und ein nominales Plus von 3,8 Prozent gemeldet.

Weniger Beschäftigte im Handel

Während der Umsatz stieg, ging die Zahl der Beschäftigten im baden-württembergischen Einzelhandel weiter zurück. Im Dezember 2025 waren 0,2 Prozent weniger Personen tätig als im Dezember 2024. Damit setzt sich die seit Mitte 2023 beobachtete Entwicklung fort. Für das gesamte Jahr 2025 lag die Zahl der tätigen Personen um 0,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Unterschiede zwischen Lebensmittel- und Nicht-Lebensmittelhandel

Innerhalb des Einzelhandels entwickelten sich die einzelnen Bereiche unterschiedlich. Im Einzelhandel mit Lebensmitteln stieg der Umsatz im Dezember 2025 real um 2,6 Prozent. Nominal lag das Plus bei 3,7 Prozent. Gleichzeitig nahm hier die Zahl der tätigen Personen um 1,0 Prozent zu.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wuchs der Umsatz real um 1,7 Prozent, nominal um 1,6 Prozent. In diesem Bereich ging die Zahl der tätigen Personen jedoch um 1,1 Prozent zurück. Zu den Nicht-Lebensmitteln zählen unter anderem Apotheken, Geschäfte für medizinische und kosmetische Artikel, Möbelhäuser, Anbieter von Haushaltsgeräten, Textil- und Schuhgeschäfte sowie Händler für IT- und Unterhaltungselektronik.

Die vorläufigen Ergebnisse zeigen damit ein Umsatzwachstum im Dezember und im Gesamtjahr 2025, während die Beschäftigtenzahlen im Handel insgesamt weiter leicht sinken.

Redaktion
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