Der Einzelhandel im Südwesten steckt weiterhin in der Krise. Wie das Statistische Landesamt nach vorläufigen Berechnungen mitteilt, sank der reale Umsatz im November 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent. Ein Grund für den Rückgang ist laut den Statistikern auch der Kalender: Der November hatte im vergangenen Jahr einen Verkaufstag weniger als 2024.
Besonders hart traf es den Lebensmittelhandel, der preisbereinigt ein Minus von 4,1 Prozent verbuchte. Auch der Handel mit Nicht-Lebensmitteln wie Textilien oder Elektronik schwächelte und verlor real 2,1 Prozent an Umsatz. Damit liegt Baden-Württemberg über dem bundesweiten Trend, wo die Erlöse im Schnitt um 1,8 Prozent zurückgingen. Die angespannte Lage wirkt sich zunehmend auf den Arbeitsmarkt aus: Die Zahl der Beschäftigten im baden-württembergischen Einzelhandel sank um 0,5 Prozent. Damit setzt sich der Abwärtstrend beim Personal, der bereits seit Mitte 2023 anhält, weiter fort. Lediglich im Lebensmittelbereich gab es bei der Mitarbeiterzahl ein minimales Plus von 0,4 Prozent.










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