Umsatz leicht rückläufig
Im Februar 2026 hat der Einzelhandel in Baden-Württemberg etwas weniger umgesetzt als ein Jahr zuvor, wenn man die Preise berücksichtigt. Der sogenannte reale Umsatz lag um 0,3 Prozent unter dem Wert vom Februar 2025.
Gleichzeitig nahmen die Geschäfte in Euro etwas mehr ein. Der nominale Umsatz stieg um 0,6 Prozent. Das bedeutet: Die Preise sind gestiegen, aber die verkaufte Menge ist leicht gesunken. Die Zahlen stammen vom Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.
Die Zahl der Verkaufstage war in beiden Monaten gleich. Sowohl im Februar 2025 als auch im Februar 2026 gab es jeweils 24 Verkaufstage. Der Unterschied liegt also nicht an der Anzahl der geöffneten Tage.
Deutschlandweit andere Entwicklung
Im Vergleich dazu lief es im gesamten Bundesgebiet etwas besser. In Deutschland stieg der reale Umsatz im Einzelhandel im Februar 2026 um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Auch die Einnahmen in Euro legten stärker zu als in Baden-Württemberg. Bundesweit lag das Plus beim nominalen Umsatz bei 1,5 Prozent.
Weniger Beschäftigte im Einzelhandel
Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel in Baden-Württemberg ist weiter gesunken. Im Februar 2026 arbeiteten 0,7 Prozent weniger Menschen in diesem Bereich als ein Jahr zuvor.
Dieser Rückgang setzt einen Trend fort, der bereits seit Mitte des Jahres 2023 zu beobachten ist.
Unterschiede zwischen Lebensmittel- und Non-Food-Handel
Der Einzelhandel lässt sich grob in zwei Bereiche einteilen: den Handel mit Lebensmitteln und den Handel mit anderen Waren.
Im Lebensmittelhandel ging der reale Umsatz leicht um 0,2 Prozent zurück. Gleichzeitig stiegen die Einnahmen in Euro um 1,4 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten blieb hier nahezu unverändert und lag nur minimal über dem Vorjahresniveau.
Im Handel mit Nicht-Lebensmitteln, also zum Beispiel Kleidung, Elektronik oder Möbel, sank der reale Umsatz um 0,4 Prozent. Nominal gab es hier keine Veränderung, die Einnahmen blieben also gleich.
Die Zahl der Beschäftigten ging in diesem Bereich deutlicher zurück. Sie lag um 1,2 Prozent unter dem Wert vom Februar 2025.













Rückmeldung an den Autor?