Kleinste teilnehmende Gemeinde setzt Fokus auf sichere Wege und attraktive Ortsmitte
Epfenbach – Die Gemeinde Epfenbach wurde als eine von 15 Kommunen in Baden-Württemberg für den Fußverkehrs-Check 2025 ausgewählt. Ziel der Maßnahme ist es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Fachstellen Verbesserungen für den Fußverkehr zu identifizieren und umzusetzen. Der Fokus liegt in Epfenbach insbesondere auf der Gestaltung der Ortsmitte und sicherer Schulwege.
Analyse durch Workshops und Begehungen
Im Rahmen des Fußverkehrs-Checks finden zwei Workshops sowie zwei Begehungen statt. Beim Auftaktworkshop werden Beteiligte und Interessierte für das Thema Fußverkehr sensibilisiert und der Ablauf vorgestellt. Bei den Begehungen werden spezifische Routen in der Gemeinde analysiert. Dabei fließen Hinweise und Anregungen der Bevölkerung in die Auswertung ein. Ein zweiter Workshop dient dazu, Ergebnisse zusammenzuführen und konkrete Maßnahmen zu besprechen.
Ziel: Barrierefreie und sichere Gehwege
Mit dem Projekt sollen unter anderem ausreichend breite, barrierefreie und sichere Gehwege geschaffen werden. Die Staatssekretärin im Verkehrsministerium Baden-Württemberg, Elke Zimmer, überreichte am 23. Mai 2025 die Teilnahmeurkunden an die ausgewählten Kommunen. Sie betonte die Bedeutung gemeinschaftlicher Lösungen vor Ort zur Verbesserung der Fußverkehrsinfrastruktur.
Auswahl durch Fachjury
Die Auswahl erfolgte durch eine Fachjury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Verkehrsministeriums, der kommunalen Spitzenverbände, des ADAC, des VCD sowie der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg. Die insgesamt 15 ausgewählten Kommunen reichen von kleinen Gemeinden wie Epfenbach mit rund 2.400 Einwohnern bis hin zu Städten wie Ulm. Einige nutzen den Check als Einstieg, andere als Fortschrittskontrolle.
Unterstützung durch Fachbüro und Landesmittel
Begleitet wird das Projekt vom Fachbüro Planersocietät aus Karlsruhe. Dieses bereitet die Maßnahmen vor, führt sie durch und fasst die Ergebnisse in einem Abschlussbericht zusammen. Die Kosten übernimmt das Land Baden-Württemberg. Seit dem Start im Jahr 2015 haben 120 Kommunen an einem Fußverkehrs-Check teilgenommen. Das Land gilt bundesweit als Vorreiter im Bereich Fußverkehrsförderung.









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