Das europäische Förderprogramm Interreg Oberrhein unterstützt 13 neue grenzüberschreitende Projekte mit insgesamt fast 20 Millionen Euro. Der Verband Region Rhein-Neckar ist Partner bei zwei Großvorhaben zur Tiefengeothermie sowie zur Ladeinfrastruktur für Elektro-Lastwagen.
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz erhält einen kräftigen Schub. Wie der Begleitausschuss des europäischen Programms Interreg Oberrhein mitteilte, wurden bei einer Sitzung in Neustadt an der Weinstraße 13 neue Projekte bewilligt. Diese werden mit insgesamt 19,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.
An zwei dieser Vorhaben ist der Verband Region Rhein-Neckar direkt als Projektpartner beteiligt. Das mit 3,4 Millionen Euro dotierte Projekt „GeoTresOR“ widmet sich der Erforschung und der gesellschaftlichen Akzeptanz der Tiefengeothermie als klimafreundliche Wärmequelle am Oberrhein. Das zweite geförderte Vorhaben mit dem Namen „eTruckCharge“ soll ein grenzüberschreitendes Lade- und Reservierungsnetzwerk für Elektro-Lkw etablieren, um den regionalen Güterverkehr emissionsärmer zu gestalten. Beide Projekte starten in der zweiten Jahreshälfte 2026 und sind bis Sommer 2029 angelegt. Verbandsdirektor Ralph Schlusche bezeichnete die Förderzusagen als ein starkes Signal für die Innovationskraft und den Zusammenhalt in der Region.







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