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Event in Lern-Praxis-Werkstatt in Weinheim zeigt neue Wege der Fachkräftesicherung auf

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Arbeitskräfte finden – sozial und innovativ

Wie können Unternehmen neue Zielgruppen für die Fachkräftesicherung erschließen und gleichzeitig gesellschaftliche Verantwortung übernehmen? Antworten auf diese Frage gibt eine Veranstaltung der Stabsstelle Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises und der Regionalen Jugendagentur Job Central e.V. am Mittwoch, 22. Juli, in der Lern-Praxis-Werkstatt (LPW) in Weinheim.

Viele Unternehmen suchen dringend Personal und Nachwuchskräfte. In der Praxis greifen sie dabei jedoch häufig ausschließlich auf etablierte Wege der Personalgewinnung zurück. Die Zeit, die Ressourcen und manchmal auch der Mut, sich alternativen Zielgruppen zuzuwenden, fehlen oft. Dabei gibt es in der Region zahlreiche Initiativen, die Unternehmen dabei unterstützen können, frühzeitig Kontakte zu Jugendlichen sowie jungen Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte aufzubauen und sie auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf zu begleiten. Ein gelungenes Beispiel hierfür ist die Lern-Praxis-Werkstatt in Weinheim. Das Projekt von Job Central begleitet Jugendliche und junge geflüchtete Menschen praxisnah bei der Berufsorientierung und beim Übergang in Ausbildung und Arbeit. In vielfältigen Workshops und Werkstätten werden praktische Fähigkeiten vermittelt und die Teilnehmenden gezielt auf das Berufsleben vorbereitet.

Die LPW steht exemplarisch für soziale Innovationen in der Praxis: Sie verbindet Bildungsarbeit, Integration und Fachkräfteentwicklung auf innovative Weise. Gleichzeitig zeigt sie, wie gemeinwohlorientiertes Unternehmertum konkret aussehen kann – nämlich dort, wo wirtschaftliche Bedarfe und gesellschaftliche Herausforderungen zusammen gedacht und nachhaltig gelöst werden.

Bei der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Arbeit der Lern-Praxis-Werkstatt sowie in erfolgreiche Kooperationen mit Unternehmen. Ante Rašić, Geschäftsführer von Job Central e.V., stellt die LPW und deren Ansatz zur beruflichen Integration junger Menschen vor. Anschließend berichtet Wilhelm Schüttler, Leiter Technische Ausbildung bei der Freudenberg Service KG, aus der Praxis eines Unternehmenspartners und zeigt auf, welche Chancen solche Kooperationen für Unternehmen bieten können. Bei einer Vorstellungsrunde und einer gemeinsamen Diskussion haben die Teilnehmenden Gelegenheit, eigene Erfahrungen einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Den Abschluss bilden ein Rundgang durch die Lern-Praxis-Werkstatt in zwei Gruppen sowie ein gemeinsamer Imbiss mit Gelegenheit zum weiteren Austausch und Netzwerken.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 22. Juli 2026, von 16 bis etwa 19 Uhr in der Lern-Praxis-Werkstatt Weinheim statt. Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Institutionen sowie Medien sind herzlich eingeladen. Anmeldungen sind ab sofort unter https://pretix.eu/SWRNK/Gemeinwohl-3/ möglich.

Redaktion
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