Es geht vor allem um Künstliche Intelligenz
In Rastatt ist heute eine zweitägige landesweite Tagung zur Überwachung von Medizinprodukten zu Ende gegangen. Fachleute des Sozialministeriums und der vier baden-württembergischen Regierungspräsidien berieten über die Sicherheit von Produkten, die von Verbandsmaterial bis hin zu Beatmungsgeräten und Herzschrittmachern reichen. Die vom Regierungspräsidium Karlsruhe ausgerichtete Veranstaltung feierte in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen.
Ein zentrales Thema der Gespräche war der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz und spezialisierter Software in der Medizintechnik. Diese Technologien unterstützen zwar Diagnosen und Behandlungen, stellen die Überwachungsbehörden laut Experten aber auch vor neue Herausforderungen bei der Sicherheitsprüfung.
In verschiedenen Workshops vertieften die Teilnehmer zudem Fragen zur hygienischen Aufbereitung von Instrumenten in Krankenhäusern und Arztpraxen. Ziel der regelmäßigen Kontrollen durch die Regierungspräsidien ist es, die Patientensicherheit im Land durch einheitliche Standards bei Herstellern und Anwendern dauerhaft zu gewährleisten. Zudem stellen die Behörden notwendige Exportbescheinigungen für die international tätige Medizinbranche im Südwesten aus.










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