IHK Rhein-Neckar stellt über 30.000 Ursprungszeugnisse aus
Das Außenhandelsgeschäft der Unternehmen in der Region Rhein-Neckar präsentiert sich trotz globaler Unsicherheiten widerstandsfähig. Wie die Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar heute mitteilte, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 30.229 Ursprungszeugnisse ausgestellt. Dies entspricht einem nur geringfügigen Rückgang von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Laut IHK-Bereichsleiter Oliver Falk belegt die hohe Zahl der Dokumente die ungebrochene Exportstärke der regionalen Wirtschaft. Besonders hervorzuheben sei dabei der hohe Digitalisierungsgrad: Die Abwicklung erfolgt mittlerweile fast vollständig papierlos. Zu den wichtigsten Zielländern für Waren aus der Region zählten im Jahr 2025 die Türkei, Vietnam, Ägypten sowie die Ukraine und Saudi-Arabien.
Ursprungszeugnisse sind als öffentliche Urkunden für den internationalen Warenverkehr unerlässlich, um Importvorgaben der Empfängerländer zu erfüllen. Ergänzend dazu stellte die IHK über 340 sogenannte Carnets ATA aus, die Unternehmen die zollfreie vorübergehende Ein- und Ausfuhr von Messe- und Ausstellungswaren ermöglichen. Die Kammer wertet die Zahlen als Indikator für eine weiterhin rege, dokumentationspflichtige Außenwirtschaftstätigkeit.










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