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Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis gefordert: Mehr Brände, aber auch mehr Nachwuchs

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Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis gefordert: Mehr Brände, aber auch mehr Nachwuchs
Die Freiwilligen Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis rückten im Jahr 2025 zu 1.229 Bränden und Explosionen aus. Auch die Zahl der technischen Hilfeleistungen blieb mit 3.457 Einsätzen auf hohem Niveau. Bilder: Feuerwehr Hockenheim

Die Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis waren im vergangenen Jahr massiv gefordert. Wie aus der aktuellen Jahresstatistik hervorgeht, mussten die Einsatzkräfte zu insgesamt 1.229 Bränden und Explosionen ausrücken – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den 1.015 Bränden im Vorjahr. Darunter fielen allein 71 Großbrände. Kreisbrandmeisterin Stefanie Heck erklärte, dass wetterbedingte Einflüsse die Statistik stark prägten. So kletterten die Einsätze durch Sturmschäden auf 275 Fälle, während die technischen Hilfeleistungen insgesamt leicht auf rund 3.450 Fälle zurückgingen.

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Die Freiwilligen Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis rückten im Jahr 2025 zu 1.229 Bränden und Explosionen aus. Auch die Zahl der technischen Hilfeleistungen blieb mit 3.457 Einsätzen auf hohem Niveau. Bilder: Feuerwehr Hockenheim

Im Zuge der Einsätze konnten die Wehrleute über 100 Menschen aus Brandgefahr retten, mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Dennoch forderten die Feuer sechs Todesopfer. Auch im eigenen Lager gab es schmerzhafte Bilanzen: 46 Feuerwehrangehörige wurden im Dienst verletzt. Positiv entwickelt sich hingegen die Zuverlässigkeit der Technik: Die Zahl der Fehlalarme ist leicht gesunken, obwohl Brandmeldeanlagen mit 752 Fällen weiterhin der Hauptgrund für blinde Alarme blieben. Böswillige Alarmierungen gingen auf 29 Fälle zurück.

Für die Zukunft sieht sich die Feuerwehr in der Region gut aufgestellt, denn die Feuerwehrfamilie wächst weiter. Die Zahl der aktiven Einsatzkräfte im Kreis stieg auf 4.312 Frauen und Männer, darunter befinden sich 588 aktive Feuerwehrfrauen. Auch bei den Jugendfeuerwehren hält der positive Trend mit nunmehr 2.250 Nachwuchsbeziehern an. Insgesamt sorgen im Rhein-Neckar-Kreis 96 freiwillige Abteilungen und 8 Werkfeuerwehren rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung.

Redaktion
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