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Fortschritte bei Wärmepumpen und Herausforderungen für die Klimaziele im Südwesten

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Fortschritte bei Wärmepumpen und Herausforderungen für die Klimaziele im Südwesten
Photo by HarmvdB on Pixabay

Der Gebäudesektor in Baden-Württemberg kommt bei der Energiewende voran, hinkt den Klimazielen aber noch hinterher. Das geht aus dem neuen „Gebäudereport 2025“ hervor, den das Statistische Landesamt im Auftrag des Umweltministeriums erstellt hat. Demnach wurden Wärmepumpen in diesem Jahr erstmals zur meistverkauften Heizungsart und verdrängten Öl- und Gasheizungen von der Spitze. Im Neubau liegt ihr Anteil inzwischen bei über 70 Prozent.

Energieministerin Thekla Walker betonte, dass viele Bürger der Politik bereits einen Schritt voraus seien und aufgrund hoher Preise für fossile Brennstoffe verstärkt auf Erneuerbare Energien setzen. Dennoch heizen im Bestand noch knapp drei Viertel der Wohngebäude mit Öl oder Gas. Ein weiteres Hindernis für die Klimabilanz ist die wachsende Wohnfläche: Diese stieg in den letzten 20 Jahren um fast 9 Prozent auf durchschnittlich 98 Quadratmeter pro Wohnung. Bis zum Jahr 2030 müssen die Emissionen im Gebäudebereich laut Gesetz fast um die Hälfte sinken, um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Der Report verweist zudem auf großen Sanierungsbedarf, da rund 60 Prozent der Häuser im Land vor der ersten Wärmeschutzverordnung von 1980 errichtet wurden.

Redaktion
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