Das Gastgewerbe im Südwesten ist mit einem spürbaren Dämpfer in das neue Jahr gestartet. Wie das Statistische Landesamt in Stuttgart mitteilte, sank der preisbereinigte Umsatz im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,2 Prozent. Zwar stieg der nominale Umsatz aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen um gut drei Prozent, doch bereinigt um die Inflation setzt sich der Abwärtstrend der Branche damit weiter fort.
Besonders betroffen ist die Gastronomie, die ein reales Minus von 4,5 Prozent verzeichnete. Auch bei den Beherbergungsbetrieben wie Hotels und Pensionen gingen die realen Erlöse um knapp vier Prozent zurück. Parallel dazu sank die Zahl der Beschäftigten im gesamten baden-württembergischen Gastgewerbe um 1,2 Prozent. Den stärksten Personalrückgang gab es dabei in der Beherbergung, wo fast drei Prozent weniger Menschen tätig waren als noch vor einem Jahr. In der Gastronomie blieb die Beschäftigtenzahl hingegen nahezu stabil.














Rückmeldung an den Autor?