Große Umsatzunterschiede in den baden-württembergischen Kommunen
Das Gastgewerbe in Baden-Württemberg hofft durch die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft der Herren in den USA auf spürbare Umsatzsteigerungen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, dürften vor allem Public-Viewing-Veranstaltungen in Gaststätten und Restaurants die Nachfrage nach Speisen und Getränken ankurbeln. Von diesem Boom könnten regional vor allem Baden-Baden und Ulm profitieren, da der dortige Pro-Kopf-Umsatz in der Gastronomie bereits jetzt massiv über dem Landesdurchschnitt liegt.
Eine Auswertung des statistischen Unternehmensregisters zeigt im Stadt-Land-Vergleich erhebliche Unterschiede: Während der landesweite Durchschnittsumsatz bei 919 Euro pro Einwohner liegt, führt Baden-Baden die Tabelle mit fast 3.000 Euro an, gefolgt von Ulm mit über 2.300 Euro. Bis auf sechs Ausnahmen liegen fast alle Landkreise unter dem Durchschnitt. Trotz ihres verhältnismäßig geringen Anteils am Gesamtwirtschaftsumsatz des Landes bleibt die Gastronomie ein entscheidender Pfeiler für den Arbeitsmarkt. In der Branche, die sich nach den Einbrüchen der Corona-Pandemie noch immer im Wiederaufbau befindet, sind je nach Region bis zu knapp 17 Prozent aller geringfügig Beschäftigten im Land tätig.













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