Die Gemüsebauern in Baden-Württemberg blicken auf ein ertragreiches Jahr 2025 zurück. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, stieg die gesamte Erntemenge im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent auf rund 310.000 Tonnen an. Besonders beim Kohlgemüse wurden überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt: Die Weißkohlernte legte um acht Prozent zu, beim Rotkohl gab es sogar ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Zehnjahresmittel. Spitzenreiter bei der Menge bleibt jedoch weiterhin die Karotte mit 54.000 Tonnen.
Einen deutlichen Zuwachs verzeichnete zudem der ökologische Anbau, dessen Anteil an der Gesamtmenge auf 14 Prozent stieg. Weniger erfreulich fiel die Bilanz hingegen bei den Salaten aus. Hier sank die Erntemenge auf den niedrigsten Stand seit 2012, wobei vor allem Endivien- und Eichblattsalate starke Rückgänge verbuchten. Auch beim Spargel setzte sich der Trend schrumpfender Anbauflächen fort, was zu einer geringeren Erntemenge von 8.400 Tonnen führte. Ebenfalls rückläufig war die Produktion in Gewächshäusern, insbesondere bei Tomaten und Gurken.














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