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Gewerkschaft NGG warnt vor Plänen zur Abschaffung des Acht-Stunden-Tages

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Gewerkschaft NGG warnt vor Plänen zur Abschaffung des Acht-Stunden-Tages
8 Stunden sind genug: „Wer vom Chef einen XL-Arbeitstag mit 10 oder sogar 12 Stunden aufgebrummt bekommt, kann sich weder um Kinder noch um Angehörige, die zu Hause auf Pflege warten, kümmern“, sagt Elwis Capece von der NGG Mannheim-Heidelberg. Die Gewerkschaft erteilt den Plänen der Bundesregierung, den 8-Stunden-Tag zu kippen, damit eine klare Absage. Foto: NGG | Nils Hillebrand

NGG fordert mehr Kitaplätze

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Mannheim-Heidelberg sieht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Rhein-Neckar-Kreis gefährdet. Grund dafür sind Pläne der Bundesregierung zur Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes. Nach Auffassung der Gewerkschaft würde das Aufweichen des Acht-Stunden-Tages zu unplanbaren Arbeitszeiten führen, was Eltern bei der Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen vor enorme Probleme stelle.

Zudem verweist die NGG auf eine weiterhin bestehende Betreuungslücke im Land. Im Rhein-Neckar-Kreis liegt die Betreuungsquote bei Unter-Dreijährigen derzeit bei siebenunddreißig Prozent, während der tatsächliche Bedarf der Eltern landesweit deutlich höher liege. Statt längerer Arbeitstage fordert die Gewerkschaft bessere Arbeitsbedingungen sowie einen konsequenten Ausbau der Kitaplätze, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Redaktion
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