Die Gewerkschaft ver.di hat ihre Forderungen für die anstehende Tarifrunde im Einzel- und Versandhandel in Baden-Württemberg konkretisiert. Wie die Große Tarifkommission mitteilte, verlangt die Gewerkschaft für die rund 500.000 Beschäftigten im Land eine pauschale Erhöhung der Löhne und Gehälter um 300 Euro monatlich. Die Ausbildungsvergütungen sollen nach dem Willen von ver.di um 150 Euro steigen, bei einer geplanten Laufzeit des neuen Tarifvertrags von zwölf Monaten.
Verhandlungsführer Wolfgang Krüger begründete die Forderungen mit dem enormen finanziellen Druck auf die Mitarbeiter. Vor allem die gestiegenen Kosten für Lebensmittel, Mieten und Energie führten dazu, dass viele Einkommen im Handel kaum noch zur Deckung der monatlichen Ausgaben ausreichten. ver.di hat den aktuellen Gehaltstarifvertrag bereits zum 31. März gekündigt. Die erste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern ist für den 24. April in Sindelfingen angesetzt.














Rückmeldung an den Autor?