Die Gewerkschaft ver.di hat ihre Forderungen für die anstehende Tarifrunde im baden-württembergischen Groß- und Außenhandel festgelegt. Für die rund 190.000 Beschäftigten im Land verlangt die Große Tarifkommission eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sieben Prozent, mindestens jedoch um 250 Euro im Monat. Zudem setzt sich die Gewerkschaft für ein rentenfestes Mindesteinkommen von 14 Euro 90 pro Stunde sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro ein.
Verhandlungsführer Wolfgang Krüger begründete den Vorstoß mit dem massiven finanziellen Druck auf die Angestellten durch gestiegene Kosten für Wohnen, Energie und Lebensmittel. Laut einer aktuellen Befragung hätten viele Beschäftigte zunehmend Schwierigkeiten, ihren Lebensunterhalt zu decken. ver.di kündigte an, die bestehenden Tarifverträge zum 30. April zu beenden. Die erste Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern ist für den 17. April angesetzt.













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