Im Tarifkonflikt beim IT-Konzern IBM verschärft die Gewerkschaft ver.di den Druck. Für den kommenden Dienstag ist eine Kundgebung vor der Unternehmenszentrale in Ehningen geplant, zu der bis zu 400 Teilnehmer erwartet werden. Anlass ist die zweite Verhandlungsrunde für die bundesweit rund 5.000 Tarifbeschäftigten. Nach Gewerkschaftsangaben hatte die Arbeitgeberseite in der ersten Runde eine Nullrunde für alle Gehaltsgruppen sowie für Auszubildende und Studierende in Aussicht gestellt.
ver.di-Verhandlungsführerin Dorothea Katharina Ritter bezeichnete die Haltung des Konzerns als „Verhöhnung“ der Belegschaft, da IBM die Inflation selbst an Kunden weitergebe. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Entgelte um fünf Prozent sowie einen garantierten Inflationsschutz. Zudem verlangt ver.di höhere Vergütungen für Studierende und Auszubildende sowie einen zusätzlichen Urlaubstag für Gewerkschaftsmitglieder. Während IBM massiv in die Infrastruktur des neuen Campus in Ehningen investiert, mahnt ver.di gleichzeitig notwendige Investitionen in das Personal an, um Fachkräfte langfristig zu binden. Die Verhandlungen werden am Mittwoch fortgesetzt.













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