Unter dem Motto „Kommunen am Limit“ planen die IG Metall und ver.di am Samstag, den 28. Februar, eine gemeinsame Protestaktion in der Stuttgarter Innenstadt. Die Gewerkschaften erwarten tausende Teilnehmer auf dem Schlossplatz, um gegen die finanzielle Auszehrung der Kommunen und drohende Einschnitte im Sozialstaat zu demonstrieren.
Die Bezirksleiterin der IG Metall, Barbara Resch, kritisierte im Vorfeld die Debatten um längere Arbeitszeiten und Kürzungen bei der sozialen Sicherung als Angriff auf die Beschäftigten. Gleichzeitig forderte ver.di-Landesleiterin Maike Schollenberger mit Blick auf die anstehenden Wahlen am 8. März konkrete Rettungsschirme für Städte und Gemeinden. Ohne eine funktionierende Infrastruktur wie Kitas und Nahverkehr gerate auch der Industriestandort Baden-Württemberg massiv unter Druck. Die Gewerkschaften fordern daher eine Abkehr von der aktuellen Sparpolitik sowie massive Investitionen in die öffentliche Daseinsvorsorge und den Erhalt von Arbeitnehmerrechten. Die Kundgebung soll symbolisch um fünf vor zwölf beginnen und mit einer Aktion vor dem Landtag enden.














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