In den Sinsheimer Ortsteilen Hilsbach, Weiler und Reihen warten viele Anwohner auf den Anschluss an das Glasfasernetz. Doch der Baubeginn, der eigentlich vor zwei Jahren geplant war, hat sich verzögert. Jetzt gibt es neue Details, warum der Ausbau ins Stocken geraten ist.
Einer der Hauptgründe für die Verzögerung ist laut Marco Stumpf, dem technischen Leiter des Zweckverbands Highspeed-Netz Rhein-Neckar, ein marodes, einsturzgefährdetes Gebäude in der Lampertsgasse in Hilsbach. Solange keine Lösung für das Haus gefunden wird, können die Tiefbauarbeiten nicht abgeschlossen und die Glasfaser nicht verlegt werden.
Die Firma Netcom BW, die für den eigenwirtschaftlichen Ausbau zuständig ist, zeigt auf ihrer Website noch den Baubeginn als ausstehend. Doch der örtliche Zweckverband, der den geförderten Ausbau für „weiße Flecken“ koordiniert, hat bereits einige Arbeiten abgeschlossen. In diesem Zuge hat auch die Netcom BW einige Arbeiten erledigt, heißt es vom Zweckverband. Unter anderem liegen in den aufgerissenen Gräben und einigen Kellern bereits die nötigen Leerrohre. Das führt zu einer unklaren Kommunikation: Netcom BW-Sprecher Hannes Müller zeigt sich verwundert über die Aussage eines Kunden, der den Baustart für das zweite Quartal 2026 genannt bekam. Die Firma sei bereits in der vierten von sieben Planungsphasen, aber es gebe noch keinen genauen Termin, so Müller.
Immerhin haben einige Haushalte in Hilsbach bereits einen Vorsprung: In Straßen, in denen der Zweckverband bereits Leerrohre verlegt hat, könnten die Anwohner früher ans Netz gehen, da der Großteil der Tiefbauarbeiten dort schon erledigt ist. Für die restlichen Haushalte heißt es jedoch weiterhin abwarten.















Rückmeldung an den Autor?