In Baden-Württemberg starten am Freitag die Tarifverhandlungen für die rund 190.000 Beschäftigten im Groß- und Außenhandel. Die Gewerkschaft ver.di geht mit der Forderung nach einer Entgelterhöhung von sieben Prozent, mindestens jedoch 250 Euro mehr pro Monat, in die Gespräche.
Zudem pocht die Arbeitnehmerseite auf ein rentenfestes Mindesteinkommen von 14 Euro 90 pro Stunde sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro.
Verhandlungsführer Wolfgang Krüger begründete die Forderungen mit den massiven Reallohnverlusten durch die anhaltende Inflation. Besonders im Fokus steht laut Gewerkschaft die Vermeidung von Altersarmut. Aktuell würden rund 20 Prozent der Vollzeitbeschäftigten in der Branche nach 45 Arbeitsjahren lediglich eine Bruttorente von 1.400 Euro erreichen.
Die Entgelttarifverträge wurden bereits zum 30. April gekündigt. ver.di strebt eine kurze Laufzeit von zwölf Monaten an, um flexibel auf die wirtschaftliche Entwicklung reagieren zu können. Die Arbeitgeberseite hat sich vorab noch nicht zu einem möglichen Angebot geäußert.













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