Rund 7.500 Menschen haben auf dem Stuttgarter Schlossplatz ein kraftvolles Zeichen gegen die finanzielle Not der Kommunen und den Druck auf den Sozialstaat gesetzt. Unter dem Motto „Kommunen am Limit“ riefen die IG Metall, ver.di und der DGB gemeinsam zum Protest auf. Die Demonstranten zogen vom Schlossplatz durch die Innenstadt bis vor den Landtag, um ihren Forderungen nach einer aktiven Industriepolitik und sicheren Arbeitsplätzen Nachdruck zu verleihen.
Die Gewerkschaftsführer betonten in ihren Reden die untrennbare Verbindung zwischen starken Kommunen und einer stabilen Wirtschaft. Barbara Resch von der IG Metall kritisierte die wachsende Unsicherheit durch Standortverlagerungen und forderte Investitionen in Infrastruktur sowie bezahlbare Energie. Ver.di-Landesleiterin Maike Schollenberger warnte davor, dass die Sparpolitik die öffentliche Daseinsvorsorge gefährde. Auch der DGB-Vorsitzende Kai Burmeister mahnte, dass Kürzungen bei Arbeitsrechten und sozialen Sicherungssystemen den gesellschaftlichen Zusammenhalt schwächen würden. Die Gewerkschaften kündigten an, den politischen Druck auch nach dem kommenden Wahltag aufrechtzuerhalten.














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