Aus aller Welt

Hausbau in Baden-Württemberg: Der lange Weg zum Eigenheim

0
Hausbau in Baden-Württemberg: Der lange Weg zum Eigenheim
Image by PIRO from Pixabay

Bekannt ist, dass in Ballungsländern die Kosten für den Hausbau etwas höher sind. Wer plant, in Baden-Württemberg eine Immobilie zu bauen, hat verschiedene Möglichkeiten, um die Finanzierung zu planen, ein geeignetes Grundstück auszuwählen und einen Baupartner zu finden, der das Gebäude errichtet. Die Baukosten betragen in Baden-Württemberg etwa 3.500 Euro pro Quadratmeter. Etwas günstiger ist es, sich ein Grundstück in dörflichen Gegenden zu suchen und die regionalen Vorschriften zu beachten. Was zum Hausbau dazu gehört, zeigen wir in diesem Beitrag.

Regeln für die Grundstückssuche


Baden-Württemberg ist eine gute Wahl für den Hausbau und hält viele Grundstücke bereit, die teilweise auch in ländlichen Gegenden liegen und in den Kosten überschaubar sind. Angebote hierfür finden sich im Internet, aber auch in lokalen Zeitungen und Anzeigeblättern. Die Besichtigung benötigt etwas Zeit. Es lohnt sich, einen Blick auf die Umgebung zu werfen, welche Einrichtungen in der Nähe sind und wie die Infrastruktur ist. Ein abgelegener Ort benötigt mehr Mobilität, bietet aber oft Natur und Idylle in der Nähe. Städtische Gegenden sind lärmerfüllter, vereinfachen aber auch den Weg zur Arbeit, für den Einkauf oder die Freizeitgestaltung. Es empfiehlt sich, die Umgebung kritisch zu prüfen und für das Grundstück bei Bedarf auch ein Bodengutachten zu beauftragen, damit keine bösen Überraschungen warten. Für Familien ist oftmals wichtig, dass Kindergärten und Schulen in der Nähe liegen.

Planung und Finanzierung: Die ersten Schritte auf dem Weg zum Traumhaus


Der Ablauf des Hausbaus umfasst mehrere Phasen. Noch bevor das passende Grundstück gekauft wird, beginnt die Prüfung der Finanzen. Viele Menschen schätzen vorab ein, welche Kredite sie erhalten und wie viel Eigenkapital zur Verfügung steht. Statt des Massivbaus ist auch der Bau eines Fertighauses möglich, um Kosten und Zeit zu sparen. Allgemein steht am Anfang die Frage im Raum, wie groß das Haus werden soll. Als Einfamilienhaus erhält die Immobilie in der Regel zwei Etagen, wobei auch überlegt wird, ob eine Unterkellerung notwendig ist. Ein Eigenheim verspricht eine höhere Lebensqualität und ist gleichzeitig eine gute Geldanlage. Gegenüber dem Erwerb einer Immobilie erlaubt der Hausbau mehr Flexibilität und Gestaltungsspielraum. Vor allem im Innenbereich lassen sich Wünsche realisieren, die von großen Fensterfronten über die Wahl der Böden bis zur Planung der Wohnräume reichen. Ebenso steht das Energiekonzept im Mittelpunkt, um Stromkosten zu sparen und moderne Heiz- und Lüftungsanlagen mit Rohrventilator zu nutzen. Hierfür sollte ein Bauunternehmen gewählt werden, das in der Lage ist, alle Wünsche umzusetzen.

Die unterschiedlichen Bauphasen im Überblick


Wie lange die einzelnen Bauphasen dauern, hängt von der Art des Hauses ab, ob es ein Massivbau oder Fertighaus ist, ob ein Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus gewünscht ist, ob das Haus frei stehend ist oder als Doppelhaushälfte geplant wird. Absprachen mit dem Bauunternehmen betreffen neben der Planung und Ausführung auch die Klärung, ob das Haus schlüsselfertig übergeben wird oder Eigenleistungen beim Innenausbau hinzukommen. Der Hausbau durchläuft mehrere Bauphasen und hängt in der Dauer zusätzlich auch von den Witterungsbedingungen ab. Der übliche Ablauf umfasst nach dem Grundstücksbau die Baufinanzierung, das Aufnehmen eines Baukredits, das Einholen der Baugenehmigung, die Erstellung des Rohbaus, die Bauabnahme und den Innenausbau.

Die Bauprojektabnahme nach der Fertigstellung


Nach Abschluss des Innenausbaus wird der Abnahmetermin festgelegt. Es erfolgt die Begehung des Hauses, bei der sich der Eigentümer überzeugen kann, ob das Bauunternehmen alle vereinbarten Arbeiten mängelfrei und vollständig umgesetzt hat. Ist alles zufriedenstellend ausgeführt, nimmt der Bauherr die Immobilie ab und bezahlt die Abschlussrechnung der Baufirma. Sinnvoll ist es, bei diesem Termin ein Abnahmeprotokoll zu machen, um eventuelle Mängel zu dokumentieren. Ab der Abnahme übernimmt der Eigentümer die Verantwortung für das Gebäude, sodass spätere Mängel nicht mehr der Baufirma angelastet werden können und die Beweislastumkehr gültig ist.

Redaktion
Senden Sie uns Ihren Beitrag oder Veranstaltungshinweis mit Klick auf den Button gerne zu.

Rückmeldung an den Autor?

Fehler entdeckt? Feedback? Jederzeit gerne per Mail oder telefonisch.

Das könnte Sie auch interessieren