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Haushalt des Rhein-Neckar-Kreises steigt erstmals auf über eine Milliarde Euro

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Haushalt des Rhein-Neckar-Kreises steigt erstmals auf über eine Milliarde Euro

Kreisumlage für Kommunen wird angehoben

Der Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises hat in seiner Sitzung in Sinsheim mehrheitlich den Haushalt für das Jahr 2026 verabschiedet. Mit einem Gesamtvolumen von rund 1,038 Milliarden Euro überschreitet der Etat erstmals in der Geschichte des Kreises die Milliardengrenze. Um die steigenden Ausgaben zu decken, wurde der Hebesatz der Kreisumlage um 1,5 Prozentpunkte auf nun 32,75 Prozent angehoben.

Über diese Umlage beteiligen sich die 54 Städte und Gemeinden des Kreises mit insgesamt fast 400 Millionen Euro an der Finanzierung. Die höchsten Beiträge leisten dabei die Städte Walldorf mit rund 75 Millionen Euro und Weinheim mit über 30 Millionen Euro, gefolgt von Sinsheim, Leimen und Wiesloch.

Auf der Ausgabenseite stellen die Sozialleistungen mit rund 395 Millionen Euro weiterhin den größten Posten dar. Darunter fallen unter anderem Aufwendungen für Jugend, Asyl und Grundsicherung. Die Personalkosten des Kreises belaufen sich auf gut 140 Millionen Euro. Mit dem Beschluss sieht die Kreisverwaltung die Erfüllung ihrer zentralen Aufgaben und die soziale Absicherung für das kommende Jahr als sichergestellt an.

Redaktion
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