Die großen deutschen Hilfsorganisationen und Luftrettungsdienste schlagen wegen eines geplanten Gesetzes zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge Alarm. In einer gemeinsamen Erklärung warnen unter anderem das Rote Kreuz, die Johanniter, die Malteser sowie die ADAC- und DRF-Luftrettung vor drastischen Folgen für die medizinische Notfallversorgung. Der aktuelle Gesetzentwurf sieht vor, die Vergütung für Rettungsdienste strikt an die allgemeine Lohnentwicklung zu koppeln und in den kommenden Jahren zusätzliche Abschläge vorzunehmen.
Aus Sicht der gemeinnützigen Organisationen wird dies den tatsächlichen Kosten für Personal, Spezialfahrzeuge, Medizintechnik und Kraftstoffe nicht gerecht. Da der Rettungsdienst zur staatlichen Daseinsvorsorge gehöre und rund um die Uhr einsatzbereit sein müsse, fordern die Verbände eine gesetzliche Öffnungsklausel. Ohne eine verlässliche und vollständig kostendeckende Finanzierung drohen nach Angaben der Retter erhebliche Einschränkungen bei notwendigen Investitionen und langfristig auch bei der Versorgungsqualität für die Bürgerinnen und Bürger.











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