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Hitze und Dürre in 2026: Statistik berechnet unterdurchschnittliche Getreideernte im Land

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Hitze und Dürre in 2026: Statistik berechnet unterdurchschnittliche Getreideernte im Land

In Baden-Württemberg fällt die diesjährige Getreideernte infolge von anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen spürbar schlechter aus als im Vorjahr. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes wird eine Gesamterntemenge von rund 2,54 Millionen Tonnen erwartet. Das entspricht einem Rückgang von 13 Prozent im Vergleich zu 2025 und liegt sieben Prozent unter dem langjährigen Sechsjahresmittel.

Besonders stark betroffen sind Winterweizen, Hafer sowie Sommergetreidearten, die unter der sommerlichen Dürre litten. Einzig die Wintergerste konnte durch ihre frühe Reife der Hitzeperiode weitgehend entgehen und erreichte leicht überdurchschnittliche Hektarerträge. Auch beim Winterraps rechnen die Statistiker mit einem deutlichen Ertragsminus von rund zehn Prozent im Vergleich zum Mittel der vergangenen Jahre.

Redaktion
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