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Hohe Nachfrage nach neuem ADAC-Programm „Der Tote Winkel“ an nordbadischen Grundschulen

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Das neue Verkehrserziehungsprogramm des ADAC Nordbaden hat sich innerhalb weniger Monate zu einem Erfolg entwickelt. Seit dem Start im zweiten Halbjahr 2025 wurden bereits fast 500 Kinder aus 23 Grundschulklassen über die Gefahren des sogenannten toten Winkels aufgeklärt. Wie der Regionalclub mitteilte, ist das Interesse an den zehn beteiligten Schulen in ganz Nordbaden so groß, dass bereits für das laufende Jahr zahlreiche Folgetermine fest vereinbart wurden.

Ziel des kostenfreien Programms ist es, Kinder der dritten und vierten Klassen vor schweren Abbiegeunfällen zu schützen. Dabei setzen die Verkehrspädagogen auf die Praxis: Die Schüler dürfen selbst auf dem Fahrersitz eines Lastwagens oder Busses Platz nehmen, um live zu erleben, wie ganze Schulklassen im toten Winkel der Spiegel verschwinden. Verkehrspädagogin Saskia Schmitt betonte, dass dieses Erleben vor Ort entscheidend sei, um das Bewusstsein für die gefährlichen Bereiche außerhalb des Sichtfeldes von Autofahrern zu schärfen. Schulen, die das Programm buchen möchten, müssen lediglich eine geeignete Fläche und ein größeres Fahrzeug – etwa von einem lokalen Betrieb oder der Feuerwehr – zur Verfügung stellen. Kontaktmöglichkeiten für interessierte Lehrkräfte bietet der ADAC Nordbaden über seine Abteilung für Verkehr und Technik an.

Redaktion
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