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IG BAU ruft Beschäftigte zu Gedenkminute und mehr Arbeitsschutz auf

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IG BAU ruft Beschäftigte zu Gedenkminute und mehr Arbeitsschutz auf
Sicherheit geht vor – auf der Baustelle, aber auch an jedem anderen Arbeitsplatz. Dafür macht sich die IG BAU Nordbaden stark. Zum internationalen Gedenktag („Workers‘ Memorial Day“) für die, die im Job einen Unfall hatten oder krank geworden sind, appelliert die Gewerkschaft an alle Beschäftigten: „Sag ‚Stopp!‘, wenn es gefährlich ist. ©IG BAU | Florian Göricke

Am kommenden Dienstag sollen Beschäftigte im Rhein-Neckar-Kreis um 12 Uhr mittags ihre Arbeit für eine Schweigeminute unterbrechen. Die Industriegewerkschaft BAU Nordbaden hat dazu aufgerufen, um der Menschen zu gedenken, die im Beruf verunglückt oder durch ihre Arbeit erkrankt sind. Anlass ist der internationale „Workers’ Memorial Day“.

Gewerkschaftschef Wolfgang Kreis appellierte an die Arbeitnehmer, die Risiken am eigenen Arbeitsplatz kritisch zu hinterfragen. Die Palette der Gefahren reiche dabei von klassischen Unfällen auf dem Bau bis hin zu psychischen Belastungen durch Zeitdruck und Stress im Büro. Unter dem diesjährigen Motto „Sag Stopp, wenn es gefährlich ist“ forderte Kreis die Unternehmen auf, nicht bei der Sicherheit zu sparen.

Arbeitsschutz dürfe keine lästige Pflicht sein, sondern müsse als oberste Priorität behandelt werden. Laut IG BAU ist die Eigenverantwortung der Beschäftigten sowie ein offener Dialog über Gefahrenpotenziale im Betrieb entscheidend, um die Zahl der Arbeitsunfälle nachhaltig zu senken.

Redaktion
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