Die Binnenhäfen in Mannheim und Ludwigshafen stehen vor einem tiefgreifenden Wandel, bieten aber trotz des Rückgangs fossiler Brennstoffe erhebliche Zukunftspotenziale. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Potenzialstudie, welche die Industrie- und Handelskammern Pfalz und Rhein-Neckar heute beim „Hafenforum 26“ vorgestellt haben. Demnach könnten vor allem der Umschlag von Wasserstoff, die Kreislaufwirtschaft sowie ein verstärkter Containerverkehr die Häfen bis 2040 auf Wachstumskurs halten.
Die Experten der Planco Consulting prognostizieren für Ludwigshafen ein mögliches Güterwachstum von 21 Prozent, für Mannheim von 16 Prozent. Allerdings warnten die IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Vogel und Axel Nitschke vor Infrastruktur-Engpässen. Damit die Häfen ihre Rolle als klimaneutrale Drehkreuze voll ausspielen können, müssten Fahrrinnentiefen am Mittelrhein verbessert und Blockaden im Schienen- sowie Straßennetz beseitigt werden. Zudem forderten die Kammern, Hafenflächen strikt für die Logistik zu sichern und nicht für Wohn- oder Gewerbeprojekte umzuwidmen. Mit über 33.000 hafenabhängigen Beschäftigten bleiben die Standorte eine tragende Säule der regionalen Wirtschaft und der internationalen Arbeitsteilung.













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