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Industrie im Südwesten stabilisiert sich: Umsatz und Produktion steigen trotz rückläufiger Aufträge

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Industrie im Südwesten stabilisiert sich: Umsatz und Produktion steigen trotz rückläufiger Aufträge

Die Südwestindustrie zeigt sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen stabil, blickt jedoch auf eine weiterhin verhaltene wirtschaftliche Erholung. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, legten Produktion und Umsätze im Mai 2026 im Kontext hoher Energie- und Rohstoffpreise spürbar zu. Demnach stieg der preisbereinigte Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,0 Prozent, getragen vor allem von einem starken Auslandsgeschäft. Auch der Produktionsausstoß verzeichnete ein Plus von 2,5 Prozent.

Einen Dämpfer gab es hingegen bei den Auftragseingängen, die im Mai um 5,1 Prozent unter das Niveau des Vorjahres fielen. Dieser Rückgang ist laut den Statistikern ausschließlich auf eine schwächere Nachfrage aus dem Ausland zurückzuführen, während die Inlandsbestellungen leicht zulegten. Für die kommenden Monate hänge die weitere Erholungsdynamik zudem maßgeblich vom Verlauf des Konflikts im Nahen Osten ab.

Die nachlaufende Konjunktur hinterlässt derweil deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Die Zahl der Beschäftigten in den Industriebetrieben Baden-Württembergs sank im Mai auf rund 1,122 Millionen Personen. Das sind knapp 29.000 Arbeitsplätze weniger als noch vor einem Jahr.

Redaktion
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