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Inflation im April bei 2,6 Prozent

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Inflation im April bei 2,6 Prozent
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Was Inflation bedeutet

Die Inflation zeigt, wie stark sich Preise im Alltag verändern. Grundlage dafür ist der sogenannte Verbraucherpreisindex. Er misst, wie sich die Preise für viele typische Ausgaben entwickeln, zum Beispiel für Lebensmittel, Energie oder Dienstleistungen.

Nach Angaben des Statistisches Landesamt Baden-Württemberg lag die Inflationsrate im April 2026 bei 2,6 Prozent. Das bedeutet: Die Preise waren im Durchschnitt 2,6 Prozent höher als im April des Vorjahres.

Im Vergleich zum Vormonat März stieg der Index um 0,6 Prozent auf einen Stand von 124,8 Punkten. Das Basisjahr 2020 hat dabei den Wert 100.

Lebensmittel werden unterschiedlich teurer

Die Preise für Lebensmittel entwickelten sich im April unterschiedlich. Im Vergleich zum März stiegen sie insgesamt um 0,4 Prozent.

Besonders deutlich verteuerten sich Gemüse mit einem Plus von 3,7 Prozent sowie Zucker, Süßwaren und Desserts mit 3,2 Prozent. Gleichzeitig wurden einige Produkte günstiger. Dazu gehören Molkereiprodukte und Butter mit einem Rückgang von 1,4 Prozent sowie Obst und Nüsse mit minus 0,5 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr lagen die Lebensmittelpreise insgesamt um 1,2 Prozent höher. Deutlich teurer wurden vor allem Zucker, Süßwaren und Desserts mit plus 8,4 Prozent sowie Obst und Nüsse mit plus 5,9 Prozent. Deutlich günstiger als ein Jahr zuvor waren weiterhin Speisefette und Speiseöle mit minus 16,9 Prozent.

Energiepreise steigen weiter

Die Preise für Energie sind im April ebenfalls gestiegen. Im Vergleich zum März legten sie um 2,9 Prozent zu.

Kraftstoffe wurden um 6,0 Prozent teurer, Heizöl um 2,3 Prozent und Gas um 1,0 Prozent. Strom war dagegen leicht günstiger und sank um 0,6 Prozent.

Im Vergleich zum April 2025 sind die Energiepreise deutlich stärker gestiegen, insgesamt um 9,1 Prozent. Besonders stark fiel der Anstieg bei Heizöl mit plus 43,8 Prozent und bei Kraftstoffen mit plus 24,4 Prozent aus. Strom und Gas lagen dagegen weiterhin unter dem Vorjahresniveau, mit minus 4,9 Prozent beziehungsweise minus 2,4 Prozent.

Kerninflation als Vergleichswert

Neben der allgemeinen Inflation wird auch die sogenannte Kerninflation betrachtet. Sie zeigt die Preisentwicklung ohne Lebensmittel und Energie, da diese oft stärker schwanken.

Im April 2026 lag die Kerninflation im Vergleich zum Vormonat bei plus 0,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr betrug sie 2,1 Prozent. Damit liegt sie unter der allgemeinen Inflationsrate von 2,6 Prozent.

Redaktion
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